
Paris (Tanja & Frank)
...die Stadt der Liebe !? Unsere Erfahrungen mit dieser reizvollen Stadt entstammen unserer Hochzeitsreise mit 2 Wochen Paris in 1999, einem Kurztrip an Ostern 2002, sowie einem Kurztrip im November 2003, der im Sept. 2003 geplant wurde.
Das Wetter
Wie die meisten Großstädte hat Paris sein eigenes Wetter, das von Stadtteil zu Stadtteil schwanken kann. Ein kräftiger Regenschauer bei der Ankunft am Gare de l'Est sagt noch gar nichts über das restliche Wetter aus.
Bisher blieben wir im April und im September von längeren Regentagen verschont. Im Gegenteil: Sonne satt. City-Klima eben. Während ein Schauer über die Stadt geht, bieten sich so viele Gelegenheiten, ein Museum, eines der vielen Kaufhäuser oder eine der vielen Kirchen zu erkunden, dass selbst ein Regentag kein verlorener Tag ist.
Reisezeiten
Die Hauptreisezeiten liegen für deutsche Verhältnisse ungewohnt. Ab April und nach den Ferien, im September während der Mode-Wochen ist Hauptsaison. In der Ferienzeit August flüchten die Stadtbewohner aufs Land und ans Meer. (Am ersten August-Wochenende 700km Stau auf franz. Autobahnen Richtung Süden).
Da kann man in den Sommerferien richtig günstige Angebote finden, allerdings sind die Angebote der Stadt in dieser Zeit auch etwas eingeschränkt, z.B. geschlossene Restaurants und kleine Läden, die hauptsächlich von einzelnen Familien betrieben werden, eingeschränkte Öffnungszeiten. Allerdings kennen wir das nur aus Berichten.
Als interessante Reisezeit bieten sich u.a. auch die Oster- oder Pfingstferien an. Wir hatten 2002 in den Osterferien tollstes Wetter.
Essen und Trinken
Die Essensgewohnheiten unterscheiden sich teilweise grundlegend von unseren Gewohnheiten. Wer z.B. abends essen gehen möchte, sollte sich am Mittag nochmals was bereithalten. Vor 19 Uhr braucht man gar nicht erst ernsthaft zum Essen gehen. Man sitzt sonst sehr einsam und wartet mitunter noch eine Weile auf den Koch.
“Typisch Französisch” gibt es in den Cafés und Brasserien. Dort bekommt man besonders zur Mittagszeit relativ günstige Menüs. Ansonsten gibt es reichlich italienische oder chinesische Restaurants. Spaghetti und Pizza, Pekingente oder “Fleisch mit würziger Sauce und Reis” (=indisches Curry) sind auch hier beliebte Gerichte. (Hat jemand gemerkt, dass ich den Satz aus unserem London-Bericht geklaut habe?) Wer ein großes gelbes "M" sucht, sollte aufpassen, dass er ein "M" mit runden Bögen erwischt – sonst könnte es auch eine Metro sein ;-) Aber auch bei McDonald's sollte man sagen, dass man die Zeit in den französichen Mc's genießen sollte: richtig tolle Pommes Frites und frische Salate heben sie von den deutschen Mc's ab – auch wenn man gegenüber dem Umland in der Innenstadt schon wieder einige Abstriche machen muß. Steak-Häuser wie die „Buffalo Grill“ oder die „Hippopotamus“ Kette bieten leckere Steaks, allerdings zu gehobenen Preisen.
Bei den Preisen liegt Paris über deutschen Vergleichswerten. Günstig sind komplette Menüs, einzelne Gerichte sind in der Summe deutlich teurer.
Im Restaurant: Wenn in den Restaurants viel Betrieb ist, oder es sich um ein "besseres" Restaurant handelt sollten Sie sich an den Platz führen lassen. Ansonsten suchen Sie sich ruhig selbst einen Platz. In Cafés und Brasserien tut man dies ohnehin.
Bei der Bezahlung kommt die Rechnung oft auf einem kleinen Teller, auf den man das Geld oder die Kreditkarte legt. Dann kommt die Bedienung meist gleich mit dem Geldbeutel oder dem Karten-Lesegerät. Im Fall der Kartenzahlung sollte man jedoch trotzdem etwas Kleingeld für Trinkgeld bei sich haben.
Straßencafés: Sie sind der Inbegriff des leichten Lebens in Paris und gehören auch für die Einheimischen zum mittäglichen und abendlichen Leben wie anderswo die Pubs und die Eck-Kneipen. Viele Innenräume der Cafés sind mit Wintergärten zur Straße hin erweitert. Sobald die Temperaturen einigermaßen moderat sind werden diese weit geöffnet und eine Schar von Tischen und Stühlen erinnert mehr an ein eng bestuhltes Theater als an ein Café. Eigentlich sind sie ja auch nichts anders. Man unterhält sich und beobachtet das Leben und Treiben auf der Straße.
Magische Worte
Die wichtigsten Worte, die man eigentlich auch schon vom Deutschen her kennen sollte sind “s'il vous plaît” (bitte), “merci” (danke), “pardon” (Entschuldigung, daß ... passiert ist) und “excusé mois” (Entschuldigen Sie bitte...).
Ansonsten helfen noch die Worte "bonjour" (Guten Tag), "bon soir" (Guten Abgend) und "aurevoir" (Auf wiedersehen) durch den Tag, um nicht allzu sehr aufzufallen.
Budget
Im Allgemeinen fällt seit der Euro-Umstellung deutlicher auf, dass Paris nicht unbedingt günstig ist. Im direkten Vergleich zu London bleibt Paris aber im Low-Budget-Segment.
Anreise
Wir haben uns bei allen Reisen für den Zug entschieden. Zum einen braucht man in Paris wirklich kein Auto – ganz abgesehen vom übermäßigen Adrenalin-Ausstoß aus Angst um's "Heilige Blechle". Parkplatznot, die daraus entstehende Gefahr von Parkremplern, französisches Temperament und aus Deutschland ungewohnte Verkehrsführungen (z.B. eine Ampel mit nur einem Roten Kreuz, die die Ausfahrt aus einem Kreisverkehr verbietet, keine Haltelinien an Ampeln,...) machen es dem Autofahrer schwer. Und Hotel-Parkplätze schlagen mit 6-8 Euro pro Tag zu Buche.
Mit dem Auto: von Baden-Baden nach Paris sind es ca. 550km über die Maut-Pflichtige Autobahn oder gebührenfreie Route Nationale. Der ADAC-Routenplaner zeigt folgende Alternativen:
Mautpflichtig: Autobahn A4/E25/E50 Strasbourg-Metz-Reims-Paris, ca. 545km, ca. 5:10 Stunden Fahrzeit, Maut ca. 30 EUR
Mautfrei: Route Nationale D421/E52 - N4/E52 Sarrebourg-Nancy-St. Dizier-Sezanne-Pairs, ca. 510km, ca.7:20 Std. Fahrzeit.
Die Bahn bot früher das Ticket "Paris Spezial" an, aber das ist zumindest im Internet nicht mehr zu finden. Wer mindestens über das Wochenende bleiben will, kann das "Decouverte Sejour" Ticket nutzen, das an den Sparpreis gekoppelt z.B. ab Baden-Baden ca. 195 EUR + 10 EUR Reservierungen kostet (25% auf französische Strecke, kombinierbar mit Sparpreis 25/50). Bitte beachten Sie hierbei die Einschränkungen der Bahnen. Suchen Sie hierzu auf der Bahn-Homepage nach "Decouverte Sejour". Mehrmals täglich gibt es EuroCity-Züge, die z.B. von München kommend ohne Umsteigen bis Paris durch fahren.(EC66 hin, EC67 zurück) Praxis-Tip: Achten Sie darauf, dass das Datum auf dem Ticket richtig und übereinstimmend mit Ihrer Reservierung ausgestellt ist!! UND: Finger weg von der 11861 Nummer der Bahn (0,60 EUR/Min.)!! Damit kostet die Kartenbuchung ca. 5 EUR Telefonkosten, 2,50 EUR Porto, wenn die Karten nach Hause geschickt werden, und bei uns fehlte die Reservierung für die Rückfahrt (obwohl diese für das Ticket zwingend ist). Suchen Sie sich Ihre Zugverbindung im Internet heraus und gehen Sie mit dieser Information außerhalb der Rush-hour an den Schalter am Bahnhof. Wenn Sie der französischen Sparache mächtig sind und zu den richtigen Sparfüchsen gehören wollen, können Sie auch nur die Sparangebote bis Kehl/Straßburg nutzen und dann bei der französischen Bahn SNCF den Anschluss buchen und reservieren. Ein paar Euro sind so auch nochmal drin.
Alternativ hierzu
Ab Köln/Aachen gibt es den THALYS als Direktverbindung, der die Strecke in knapp 4 Stunden zurücklegt. Die haben jedoch eine eigene Preis-Gestaltung: ab 59 Euro pro Person bei vergleichbarem Ticket (Woche/Hin-Rückfahrt) ohne Rückerstattungsmöglichkeit/Buchung bis 14 Tage vorher. (Dass der Anbieter wohl nicht aus Deutschland kommt, bemerkt man an den schlecht übersetzten Internet-Seiten... "Ausdrucken Sie Ihre Fahrplan" ;-)
Innerhalb Paris bewegt man sich am schnellsten mit der berühmten "Metro". Für Touristen gibt es das Mehrtages-Ticket "Paris Visite". 1,2,3 oder 5 Tage gültig erhält man für diesen Zeitraum auch ein Bonus-Heft mit Eintrittsermäßigungen für etliche Pariser Sehenswürdigkeiten. Für 3 Tage sind dies rd. 18 Euro pro Person. (Zone 1-3) RAPT (www.ratp.fr) / Fahrpreise. Praxis-Tip: In Verbindung mit "Paris Spezial" empfiehlt sich für die Fahrt vom/zum Gare de l'Est zum Hotel ein Einzelticket (sparsame 1,40 Euro), sofern Sie abends in der Umgebung des Hotels bleiben. Nutzen Sie "Paris Visite" dann nur die vollen Paris-Tage, nicht für den An- und Abreisetag.
Unterkunft
In Paris gibt es viele kleine Hotels, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Dabei handelt es sich um 2- bis 3-Sterne Hotels mit relativ kleinen Zimmern, jedoch mit Dusche/WC auf dem Zimmer.
Finden kann man diese über den Paris Hotel Guide – hierüber habe wir unsere Hotels gefunden – oder über Paris Tourisme. Ansonsten gibt es natürlich die Holiday Inn Hotels oder die TimHotel Kette.
Die Preise der 2-Sterne-Hotels beginnen bei ca. 60 EUR pro Nacht und Zimmer. Teilweise gibt es auch sehr gute Angebote ab 40 EUR. Diese wollen aber gefunden werden. Die Hotelketten liegen bei Preisen ab etwa 90 EUR. Diese Preise haben sich auch 2003 kaum verändert. Es bestehen aber große Unterschiede zwischen den Mode-Wochen und den Sommerferien, wenn sich ohnehin kaum ein Franzose in der Stadt ist.
Die Reservierung per E-Mail klappte bei uns sehr gut. Man sollte zuerst eine Anfrage bezüglich Verfügbarkeit und endgültigem Preis verschicken, in der man auch seine Ansprüche formulieren sollte (Nichtraucher/ Hunde/ Dusche/Bad/WC). Insbesondere non-fumeur/ Nichtraucher sollte ausdrücklich erwähnt werden, wenn man nicht ein nach Rauch stinkendes Zimmer haben will.
Als Sprache wird Englisch von der Hotelleitung in den E-Mails fast immer verstanden, Deutsch teilweise (versuchen), beim Nachtportier hilft meist nur französisch oder Papier und Bleistift für kleine Zeichnungen.
Zur Bestätigung des Angebots wird meist eine Kreditkarten-Nummer als Sicherheit benötigt, von der bei Nicht-Antritt vermutlich 1 oder 2 Nächte abgebucht würden. Die Bezahlung des Zimmers läuft normalerweise erst bei der Abreise. Dann kann z.B. auch bar bezahlt werden.
Noch kurz ein Hinweis: „Double“ ist das sog. Französische Doppelbett/grand lit (ca. 180 x 160), „Twin“ sind zwei getrennte Betten.
Infos
oder im Internet www.paris.fr oder www.paris-tourisme.com
Sehenswürdigkeiten - die Pflicht
Paris ist groß. Sehr groß. Auf jeden Fall wenn ich mich an die Blasen an unseren Füßen erinnere. Viele Sehenswürdigkeiten liegen so nahe beieinander, dass man versucht ist, möglichst viel in einem Rundgang zusammen zu fassen. Zu empfehlen ist jedoch, die längeren Wege mit der Metro zurückzulegen.
Route 1: Beginnend mit Quasimodo’s Zuhause, der berühmten Kirche Notre Dame (Metro Cite) auf der Ile de la Cité. Dort befindet sich auch der Justizpalast und die Polizeipräfektur.
Zu Fuß kommt man über die nicht weniger bekannte Pont Neuf zum Palais Royal (Metro Palais Royal). Sowohl das Portal, als auch die Läden in den Galerien entlagen des Gartens sind sehenswert. Gegenüber befindet sich der Louvre. Die Ausstellungen sind sehr weitläufig. Für eine ausführliche Besichtigung braucht man viel Zeit, beginnend mit der langen Schlange am Eingang. Außerhalb erfreuen die Glaspyramide im Hof, ein kleiner Torbogen sowie die sich anschließenden Tuilerien. Dieser Teil ist besonders bei schönem Wetter zu genießen. Am Springbrunnen kann man sich hinsetzen und den Blick auf den Louvre wie auf die Fortsetzung in Form der Champs Elysees genießen. Am Ende der Tuilerien befindet sich das Musee d’Orangerie, wo man Monet’s Seerosenbilder bestaunen kann. Dann ist man auch schon am Place de la Concorde (Metro Concorde) mit dem ägyptischen Obelisken. Bevor man sich die 6- bis 10-spurige Straße hinauf stürzt, sollte man einen Blick auf das Grand Palais (Metro Champs Elysees Clemenceau), das Petit Palais und das Palais de la Decouverte mit Planetarium werfen. Auch für letzteres sollte man sich Zeit nehmen – sofern man diese hat. Nun geht es wirklich auf die Champs Elysees (Metro F.D.Roosevelt). Shopping oder auch nur Schauen. Alle bekannten Mode-Hersteller haben hier ihre Filiale. Am Ende der Shopping-Meile steht der Arc de Triomphe (Metro Ch. de Gaulle Etoile)
Wenn man bereits morgens losgelaufen ist, hat man diesen letzten Punkt am frühen Nachmittag erreicht. Bei schönem Wetter kehrt man zum Ausspannen an den Ausgangspunkt zurück. Ins Quartier Latin südlich der Ile de la Cité. Dort findet man kleine Straßencafés und enge Gassen. Wenn man nach einem mittäglichen Kaffee wieder besser zu Fuß ist, kann man seinen Weg zum Pantheon (RER Luxembourg/ Metro Cardinal Lemoine) und anschließend zum Jardin de Luxembourg mit dem Palais de Luxembourg (RER Luxembourg/ Metro Odeon) fortsetzen. Dort lässt man den Tag gemütlich ausklingen, bevor man zum Abendprogramm übergeht.
Route 2: Entgegen geographischer Gegebenheiten sollte man den neuen Tag mit der „Besteigung“ des Eiffelturms (Metro Champ de Mars-Tour Eiffel) beginnen. Vorzugsweise deutlich vor 10 Uhr, bevor die Busse mit den Tagestouristen kommen. Von hier aus hat man einen tollen Überblick über Paris, insbesondere aber ein gutes Fotomotiv des „Champ de Mars“ und des gegenüberliegenden Palais der Chaillot mit den Jardins du Trocadero (Metro Trocadero). Wenn man wieder unten ist sollte man sich dort persönlich hinbegeben und die Aussicht auf den Eiffelturm genießen. Wenn man den parc du Champs de Mars hinunter gelaufen ist, ist das Hotel des Invalides (Metro Invalides/ Latour Maubourg/ Varenne) mit dem Invalidendom ganz nahe.
Die aktuelle Tageszeit hängt nun von Ihrem Interesse am Armee-Museum und des Invalidendoms ab.
Route 3: Montmartre, das Künstler- und Rotlichtviertel von Paris ist das nächste Ziel. Die Zuckerbäcker-Kirche Sacré Cœur (Metro Anvers) ist das erste Ziel. Den Hügel erklimmt man am einfachsten mit der Seilbahn am linken Rand des Hügels (wenn man davor steht). Herunter sollte man die vielen Stufen gehen, die genauso zum Anblick der Kirche gehören. Ebenso westlich der Kirche findet man das Künstlerviertel. Hierdurch gelangt man wieder auf den Boulevard de Clichy/Rochechouart (Metro Anvers/ Pigalle). Am Place Pigalle befindet sich das Moulin Rouge sowie weitere einschlägige Clubs, Shops. Abends sollte man nochmals hierher zurück kommen. Dann lebt das Viertel richtig auf, wenn auch hauptsächlich durch viele Touristen.
Fortsetzen kann man seinen Rundgang einige Querstraßen südlich, der Chaussee Haussmann. Dort trifft man auf die Opera (Metro Chausee d’Antin/ Opera), die unbedingt innen besichtigt werden sollte. Außerdem befinden sich hier DIE Kaufhäuser von Paris. Die Galeries Lafayette oder die Magasins du Printemps bieten neben reichlich edlen Waren einen Internet-Zugang in den Elektonik-Abteilungen und saubere Toiletten (im Printemps in einem Format, dass auf der gleichen Fläche sonst eine 4-köpfige Familie leben könnte, im Lafayette ungewohnte Unisex-Toiletten)
Route 4: Eine weitere Ecke, die man besuchen kann beginnt zwischen Louvre und dem Bereich nördlich der Ile de la Cité. Entlang der Seine findet man das Kaufhaus Samaritaine, von dessen Dachterrasse man einen tollen Überblick über die Seine, die Ile de la Cité bis hin zum Grand Palais hat. Von der Seine aus nördlich kommt man zum Forum des Halles, zum Centre G. Pompidou und zur ebenfalls beeindruckenden Kirche St. Eustache sowie der Börse. Außerdem befindet sich dort das Rathaus und in Richtung Bastille das Jüdische Viertel Marais.
Einzelne Sehenswürdigkeiten, die nicht in eine Route eingebaut sind und nicht vergessen werden sollten:
Der Tour Montparnasse bietet wieder eine Möglichkeit, die Stadt zu überblicken und in den Läden shoppen zu gehen. Mit der Paris Visite Fahrkarte gibt es Ermäßigung.
Eine Seine-Rundfahrt ab dem Ufer am Eiffelturm (Freiheitsstatue, Umrundung der Ile de la Cité, Pont Neuf, Notre Dame) ist tagsüber wie abends interessant. Wahnsinns-Scheinwerfer erleuchten die Umgebung taghell.
La Villette mit der Cité des Sciences et de l’Industrie bietet Wissenschaft zum Anfassen und ausprobieren – nicht nur für Kinder. Ist den Eintritt wirklich wert. Mit der Paris Visite Fahrkarte gibt es Ermäßigung.
Die Flohmärkte um Porte de Clignancourt (Metro P. de Clig.) und die Puces de Saint-Ouen mit Markthallen mit kleinen Antik-Läden, sowie fliegenden Ramsch- und Trödelhändlern auf den Straßen.
Am Wochenende flüchtet Paris in die Parks.
Der Parc André Citroen (Metro Balard) bietet neben schönem Erholungsraum einzelne Gewächshäuser mit exotischen Pflanzen und modernen Bauten.
Noch etwas überlaufener ist der Bois de Boulogne (Metro Porte d’Auteuil/ Porte Dauphine) am Wochenende bei schönem Wetter. Hundefreunde finden hier alle Rassen die es in Paris gibt, da auch die Vierbeiner Erholung vom Stadtleben brauchen.
Zeitlich begrenzt aber nicht minder interessant ist das Volksfest zwischen Ostern und Pfingsten am Porte Doree. Keine Bierzelte, dafür echte Bonboniere, Imbissbuden mit leckeren Speisen und viele Fahrgeschäfte zu reellen Preisen. Außerdem gibt es hier noch Unterhaltungsgeschäfte, die nicht nur den Dogmen schneller, höher, extremer folgen sondern Unterhaltung bieten, die bei uns in meiner Kindheit ausgestorben ist.
Reiseführer
Auch über Paris stapeln sich eine stattliche Anzahl an Reiseführern, die ich kurz erwähnen möchte:
„Club-Reisführer Paris” liegt mir von Bertelsmann vor und heißt sonst „Vis a Vis, Paris“ ein Dorling Kindersley Buch, RV Reise- und Verkehrsverlag im Falk Verlag, München (ISBN 3-92804-437-0). Sehr ausfühlich werden alle Stadtviertel mit allen Sehenswürdigkeiten beschrieben. Auch der Info-Teil ist sehr ausfühlich. Selbst die Bedienung der Telefone und das Tarifsystem der Post werden sehr ausführlich behandelt. Einziger Wermutstropfen: recht klein gedruckt, dafür aber Infos, Infos, Infos. (20,90 EUR aber jeden Pfennig wert)
„Paris – Nelles Guide“ Nelles Verlag München, (ISBN 3-88618-037-9). Ausführliche Beschreibung der Stadtviertel mit Sehenswürdigkeiten (ca. 10,-- EUR, evtl. günstiger als Schnäppchen)